2 September 2008

Heute ist dein erster Todestag und ich Frage mich wie ich dieses Jahr

hin bekommen habe ohne Dich, gar nicht ich komme nicht damit klar

das du nicht mehr da bist

                                                                                                                                                                                                                              

 

 

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Die Kerzen sollen dir Leuchten in der Dunkelheit

Ich habe das Leben überwunden,
bin nun befreit von Schmerz und Pein,
denkt oft an mich in stillen Stunden
und lasst mich in Gedanken bei euch sein

Die Toten sind nicht abwesend,
sie sind unsichtbar.
Sie schauen mit ihren Augen, voller Licht,
in unsere Augen, voller Tränen


Der Tod ist nicht das Ende,
nicht die Vergänglichkeit.
Der Tod ist nur die Wende,
Beginn der Ewigkeit


Auf einmal wäre noch so viel zu sagen.
Auf einmal wäre noch so viel zu fragen.
Auf einmal ist es dafür zu spät.


Nie mehr dich sehen,
mit dir reden,
gemeinsam lachen,
sich freuen,
Trost geben,
Träume leben können


Wie kann ein Jahr so schnell vergehen,
seh’ dich noch immer vor mir stehen.
Ich kann es einfach noch nicht fassen,
dass du mich so früh hast verlassen.
Traurig steh’ ich und alleine,
oft an deinem stillen Grab,
niemand kann mir jemals geben,
was ich an dir verloren hab


Es ruhen nun die fleissigen Hände,
die nur gesorgt für unser Wohl,
es ruht das Herz, das bis zum Ende,
uns all’ umfasst, so liebevoll

Leise kam das Leid zu ihm,
trat an seine Seite,
schaute still und ernst ihn an, blickte dann ins Weite.
Leise nahm es seine Hand,
ist mit ihm geschritten,
lies ihn niemals wieder los, er hat viel gelitten.
Leise ging die Wanderung, über Tal und Hügel
und uns war’s als wüchsen still, seiner Seele Flügel


Was vergangen, kehrt nicht wieder
und vergebens sucht’s dein Blick.
Aber ging es leuchtend nieder,
leuchtet’s lange noch zurück


Es ist nicht weit zur Ewigkeit.
Um 9 Uhr ging sie fort,
10 Minuten später war sie dort


Frag nicht warum, frag nicht wozu,
dann kommt dein Herz niemals zur Ruh’.
Auf dein Wozu, auf dein Warum,
bleibt doch des Schicksals Mund nur stumm.
Gott weiß warum, Gott weiß wozu,
dies Wissen gibt dem Herzen Ruh’.


Der Mensch lebt und bestehet
nur eine kleine Zeit
und alle Welt vergehet
mit ihrer Herrlichkeit.
Es ist nur einer ewig und an allen Enden
und wir in seinen Händen.

von

Matthias Claudius


Es gibt Momente im Leben,
da steht die Welt für einen Augenblick still
und wenn sie sich dann weiterdreht,
ist nichts mehr wie es war.

Wär’ noch so gern geblieben,
daheim bei meinen Lieben,
doch Gott bestimmte meine Zeit
und rief mich in die Ewigkeit


Glücklich sind wir zwei gegangen,
immer mit dem gleichen Schritt,
was du vom Schicksal hast empfangen,
ich empfing es mit.
Doch nun heißt es Abschied nehmen
und mir wird so bang,
jeder muss alleine gehen,
seinen letzten Gang